UNSER ZIEL: "DAS LEBEN LERNEN  MIT KOPF HERZ UND HAND" (Pestalozzi)

 

Das Zitat des  großen Pädagogen Pestalozzi umschreibt dabei ein ganzheitliches Bildungsverständnis und symbolisiert das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Aus diesem Bildungsverständnis heraus möchten wir die Kinder betreuen, bilden und erziehen. Dabei ist Partizipation die wichtigste Form im demokratischen Miteinander von Kind und Erzieherin.

Kitas unterscheiden sich in ihren Konzeptionen  - warum? 

In der Qualitätsentwicklung orientieren sich die Kitas an den Lebenssituationen der Familien mit ihren unterschiedlichen Rahmenbedingungen. So haben Kinder von Alleinerziehenden, Kinder von berufstätigen Eltern oder Kinder mit MIgrationshintergrund oder  aber Kinder aus einem bewegungsarmen Wohnumfeld  unterschiedliche  Bedarfe.  Der soziokulturelle Hintergrund der Familien wird zum Orientierungsrahmen,  nach welchen Schwerpunkten sich die Kita ausrichtet.. Dabei wird deutlich, welchen Unterstützungsbedarf der Großteil von Familien in ihrem Lebensumfeld brauchen. 

 

Je jünger die Kinder sind, um großflächiger malen Kinder. Nassfarben ermöglichen,  Farbharmonien zu erfassen.

 

 

 

Wir bieten in unserer Kita

  • bedarfsgerechte Öffnungszeiten
  • Gruppenformen unterschiedlicher Altersstufen
  • ein umfassendes Bildungsangebot 
  • ein teiloffenes Konzept
  • Inklusion

Als eine vom Land NRW ausgezeichnete Kita mit Kulturprofil setzen wir eingebunden in unser Katholisches Profil  einen musisch-ästhetischen Schwerpunkt sowie auch auf der Grundlage der Montessoripädagogik eine am Kind orientierte Vorbereitung auf die Schule. Darüber hinaus werden Kinder mit besonderem Bedarf bei uns inklusiv betreut.

 

Das Kinderbildungsgesetz NRW bildet den Rahmen

Die Bildungsbereiche des KiBiz (Kinderbildungsgesetz) des Landes NRW sind für alle Kitas verbindlich und werden je nach pädagogischer Konzeption mit unterschiedlichen Schwerpunkten ausgerichtet. Die Bildungsvereinbarung bildet die Grundlage für unsere Arbeit mit den Kindern. Dabei lernen die Kinder über ihre Selbstbildungspotenziale

 

Sinneswahrnehmung die Grundlage aller Bildungsprozesse

 

 

Folgende Selbstbildungspotenziale bilden die Grundlage 

  • über die Körpersinne, Feinsinne und Gefühle
  • über die innere Verarbeitung, Fantasie, sprachliches und logisches Denken
  • über soziale Beziehungen zur sachlichen Umwelt
  • im Umgang mit Komplexität und Lernen in Sinnzusammenhängen
  • über forschendem Lernen

 
Eltern sind unsere Erziehungspartner

Die Familie bildet das Fundament.Unser Ziel ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Elternhaus wobei Eltern und Erzieherinnen sich in der Erziehungsaufgabe unterstützen.

  • Erzieher- Elterngespräche bei Bedarf 
  • einmal jährlich Entwicklungsgespräch
  • Elternveranstaltungen
  • Eltern-Kind -Veranstaltungen
  • Mitarbeit im Elternbeirat
  • Mitglied im Rat der Einrichtung

Wir bieten den Eltern an, Bildungsdokumentationen in Form von Portfolios über ihre Kinder zu erstellen. Hierzu gehört auch der BaSiK - Bogen (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kitas), der für alle Kitas verpflichtend ist. Bildungsdokumentationen ermöglichen Eltern Einblicke in die Bildungsprozesse der Kinder in unserer Kita. Dazu gehören auch Fotoeindrücke. Diese Bildeindrücke dürfen nicht vervielfältigt werden, wenn andere Kinder auf den Fotos zu erkennen sind.

In diesem Rahmen wird im  Zeitalter des Internets und  Social Media in einem Schutzkonzept "Prävention als Aufgabe der Kirche" das Fotografieren von Eltern untersagt. Lediglich an öffentlichen Veranstaltungen ist das Fotografieren zulässig. Eltern geben ihr Einverständnis, ob sie im Rahmen der Öffentlickeitsarbeit in der "Borkener Zeitung" in der Paperausgabe und online die pädagogische Arbeit Ihr Kind veröffentlicht haben  möchten. 

Die Lebenswelt der Familien  hat sich  in den vergangenen ca. 10 Jahren geändert.  Die Eltern steigen gemeinsam nach der Geburt der Kinder schnell wieder beruflich ein, das Mittagessen in der Kita ist für die Hälfte der Kinder zur Selbstverständlichkeit geworden. Wickelkinder besuchen  aufgrund der Altersstufe  immer mehr die Kita. Die Sauberkeitsphase wird von Elternhaus und Kita gemeinsam getragen, wenn Kinder über den  Mittag hinaus betreut werden soll. Dabei ist der gegenseitige Dialog wichtig.

Veränderte Lebensformen erfordern auch innovatives Handeln. Angekommen im 21.Jahrhundert bedürfen  die veränderten gesellschaftlichen Strukturen das Überdenken von althergebrachten Traditionen.  Eltern äußern bisweilen, dass sie für Eltern-Kind-Aktionen Urlaub nehmen müssten, wenn z.B.zu Eltern-Kind Bastelaktionen wie Schultüten, Laternen o.ä.eingeladen würde. Wir  möchten  Eltern diesen Spagat ersparen und bieten kein organisiertes Eltern-Kind-Basteln mehr in der Kita an. Eltern haben aber die Möglichleit, Interessensgruppen  zu bilden und in Eigenregie Bastelaktionen zu organisieren. Wir stellen gerne unsere Räumlichkeiten Freitagnachmittags  oder am Abend zur Verfügung. 

Der Förderverein, indem viele Eltern als Mitglied  vertreten sind und bei Aktionen sich beteiligen, leistet mit seinen Aktivitäten einen besonders anerkennenswerten Beitrag zur Zusammenarbeit zwischen Kita und Elternhaus. Viele Anschaffungen konnten bislang gemacht und insbesondere kulturelle Veranstaltungen unterstützt werden. 

Darüber hinaus beteiligen Eltern sich an Kosten, wenn Feste, Feiern und Fahrten anstehen.

 

In unserer Konzeption orientieren  wir uns an

  • den christlichen Glaubensgrundsätzen der katholischen Kirche
  • den Erkenntnissen aus der Entwicklungspsychologie
  • den Erkenntnissen aus  der aktuellen Hirnforschung
  • den Prinzipien  der Pädagogin und Ärztin Maria Montessoris
  • den pädagogischen Grundsätzen  des großen Pädagogen, Arztes und Dichters Janusz  Korczak 
 
 
Aktivitäten am Morgen in Teilgruppen, Kleingruppen oder in der Gesamtgruppe
  • Bildungsangebote in Form von Projekten (Einstein-Kids)
  • Bildungsangebote in  Form von Rahmenthemen (Bullerbü-Kids)
  • Themen im Kirchenjahr und Kreislauf der Jahrszeiten
  • Töpfern in der Töpferwerkstatt
  • Kreatives Gestalten wie weben, malen u.weitere Techniken. 
  • Forschen und Experimentieren "Die Welt in anderen Dimensionen entdecken"
  • Freies Spiel und Bewegung in den Räumlichkeiten der Kita
  • Das naturnahe Aussengelände erobern
  • Rhythmik und Bewegung in der Thesingbachhalle und in der Kita
  • Naturerfahrungen auf unserem naturnahen Gelände
  • Waldtage der Einstein-Kids  je nach Wetterlage
  • Sprachliche Bildung, Literatur und fremde Sprachen entdecken
  • Multikulturelle Erfahrungsfelder
  • Feste und Feiern - Ostern, Nikolaus, Weihnachten, Karneval, Erntedank, Geburtstage, Sportfest, Projektfeste
  • Exkursionen u.a.Kulturfahrten, Theaterbesuche der Einstein-Kids

 

Spielmaterial - weniger ist mehr

Aus der Spielpädagogik wissen wir, dass ein 3-6 jähriges Kind in der Kita nicht mehr als 13 verschiedene Spielangebote haben sollte - dazu gehören schon das Sandkastenspiel, Aussenspiel und Rollenspiel in der Puppenecke. Orientiert an dem in Fachkreisen bekannte Konzept "Spielzeugfreier Kindergarten", bieten wir nur soviele Materialien an, dass Ausdauer und Konzentration sich entwickeln können. Getreu dem pädagogischen Grundsatz " Langeweile ist die Stille der Seele" soll das  Kind sich dann auf neue Spielsituationen intensiv einlassen lernen.  Die Kinder können Spielmaterial in begrenztem Umfang mitbringen. Die Erzieherinnen tragen aber dafür keine Sorgfaltspflicht. Die Spielangebote in unserer Kita sollten in allen Altersstufen nicht  als Zeitvertreib oder Animation gesehen werden. Unser Ziel dabei Ist, die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Deshalb: Weniger ist mehr.

 

Das Außenspiel - zwischen Spielterasse und Abenteuergelände

Das weitläufige Gelände ist unterteilt: in einem  Spielterassenbereich  für U3-Kinder und einem naturnahen Außengelände. Hier werden Wildwuchs und angelegte Sträucherecken zwischen alten Bäumen zu einem abenteuerlichen Gelände. Zwecks Übersicht für jüngere Kinder, die die Größe des Geländes als Wald empfinden, unterteilen wir bei Befarf das Gelände mit einem Tor. Die U3-Kinder können aus versicherungsrechtlichenen Gründen altersentsprechende Geräte nutzen.

Verläßliche Kinder können ab dem 5 J.  in einer Kleingruppe ohne Erzieherin das naturnahe Außengelände nutzen

 

 

Das Frühstück - Atmosphäre in vertrautem Gruppenzimmer

Die Kinder frühstücken im Gruppenzimmer.  So können gerade die jüngeren Kinder sich der Nähe der vertrauten Erzieherin sicher sein. Die Eltern in unserer Kita nehmen ihre  Erziehungsverantwortung ernst und verständigen sich Zuhause mit ihrem Kind über die Zusammensetzung des mitgebrachten Frühstücks. So können Eltern  z.B  Vollwertkost, Verwendung von Lebensmitteln aus ökologischem Anbau, Fairtrade-Produkte oder aber klassische Mischkost aus traditioneller Herstellung  ihrem Kind mitgeben  angefangen vom Brotbelag Nutella,Marmelade, Salami oder Käse. Darüber hinaus haben  Eltern so die Möglichkeit, allergieauslösende Lebensmittel, die das Kind nicht essen sollte, zu vermeiden.

Das Bewusstsein für gesunde Ernährung, Zahnhygiene (2x täglich Zähneputzen)Umweltbewusstsein sowie Bewusstsein für Hunger in der Welt - der verantwortliche Umgang mit Lebensmitteln - obliegt in dem Verantwortungsbereich der Eltern.  Familien mit Unterstützungbedarf begleiten wir. Hier gelten folgende Regeln: Süßigkeiten und werbewirksame abgepackte  Artikel dürfen  im Interesse aller Kinder nicht mitgebracht werden. Wir bieten Milch als Getränk oder als Aufguss für  Cerealien sowie Mineralwasser an, andere Getränke sollten aus Umweltschutzgründen in Kindergartenflaschen umgefüllt mitgebracht werden. 

 

 Gemeinsame Mittagsmalzeit - mehr als nur essen

Das  Mittagessen müssen die Eltern bis Freitag 12.00 Uhr beim Essensanbieter für die kommende Woche online über unser  KITAPLUS - Verpflegungsportal angemeldet haben. Abbestellungen können nur am jeweiligen Tag bis 8.30 Uhr erfolgen. Voraussetzungen: Eltern müssen ein Guthabenkonto entsprechend einrichten. Dieses Konto muss immer gedeckt sein, ansonsten kann kein Essen bestellt werden. Das Smartphone, Tablet oder der PC müssen darüber hinaus die technischen Voraussetzungen erfüllen. 

Für U-3 Kinder kann gesondert bei KITAPLUS bestellt werden. Das Essen ähnelt sich insofern,  so dass z.B.das Fleisch zerkleinert geliefert wird. Kinder unter1,5 J. bringen versiegelte Gläschenkost mit. Eltern die planen, ihr  Kind in dieserAltersstufe anzumelden,  gewöhnen die Kinder an Gläschenkost.Mitgebrachte Mahlzeiten dürfen aus hygienischen Gründen nicht aufgewärmt werden.

 

Ruhen oder Schlafen - durchschnittliches  Schalfbedürfnis Ist richtungsweisend

Die Kinder können um von 13.00 Uhr - 13.15 Uhr abgeholt werden. Die jüngsten Kinder gehen um 13.00 Uhr in die "Traumoase" zum Schlafen oder Ruhen. Eine Erzieherin begleitet die Kinder in dieser Phase. Um 14.15 Uhr ist  die Ruhezeit zuende. Somit bleibt gewährleistet, dass die Kinder abends rechtzeitig schlafen gehen können. Die Kinder werden von 14.00 Uhr - 14.15 Uhr  abgeholt oder verbleiben je nach Buchungsform in der Kita. Für die jüngsten Kinder erfolgt bei zusätzlichem Schlafbedarf -  orientiert an  der ungarischen Ärztin und Pädagogin Emmi PIkler - ein Schlummerschlaf in einer Schlafecke des Gruppenzimmers.

 

"Toben macht schlau", Erkenntnisse aus der Hirnforschung. Die Bewegungsbaustelle im Foyer macht es möglich.

 

 

Die Betreuung der Bullerbü-Kids und Einstein-Kids erfolgt nachmittags gruppenübergreifend

  • Spontane Aktivitäten: Spaziergänge, Theater, kreatives Gestalten,  Kochen und Backen
  • Je nach Buchungsform - Donnerstags: Musikalische Bildung 
  • Je nach Buchungsform - Dienstags:  Rhythmik und Bewegung in der Kita für Kinder ab drei Jahren, in der Thesingbachhalle für Kinder, die die zwei letzten Jahre die Kita besuchen. Die Eltern  bringen die Kinder um 14.30'Uhr zur Thesingbachhalle und kleiden die Kinder um. Um 16.00 Uhr Uhr werden die Kinder von dort abgeholt. Die jüngeren Kinder werden um 14.30 Uhr in die Kita gebracht und von den Eltern umgekleidet. Gegen 16.15 - 16.30 Uhr Uhr können die Kinder von den Eltern abgeholt werden. Die Angebote sind als Zusatzangebot zur morgendlichen musikalischen Bildung und zum morgendlichen Bewegungsausgleich zu verstehen.
 
 
Aktivitäten und Impulse afür 1-3jährige Kinder (Nestgrupenkinder und Grashüpfer)morgens und nachmittags
  • Beziehungspflege zwischen Erzieherin und Kind
  • Förderung sozialer Kontakte
  • Wahrnehmungsfördernde Anregungen
  • Freies Spiel
  • Bewegung drinnen und draußen
  • Sprachfördernde und musikalische Angebote
  • Naturerfahrungen Partenergruppe der Nestgruppe

Die Partnergruppe der Nestgruppe ist die "Rote Gruppe". Dort verbringen die Kinder den Nachmittag und erhalten Impulse durch den Kontakt mit den älteren Kindern. Die Grashüpfer aus der roten Gruppe nutzen aus aufsichtsrechtlichen  Gründen zur Spielgerätenutzung den Nestgruppenspielplatz.

 

Nestgruppe
 
Nach der Ruhephase  in der "Traumoase" gehen  die Nestgruppenkinder und Grashüpferkinder n
ach Hause oder besuchen auch am Nachmittag die Kita.